Bernd Weingart, Projects

Sommermusik
No. 095, Insel Nonnenwerth, 2010
Archival Pigment Print 80 x 120 cm
Edition: 5 + 3 a.p.

Bernd Weingart, Projects

Sommermusik
No. 093, Insel Nonnenwerth, 2010
Archival Pigment Print 80 x 120 cm
Edition: 5 + 3 a.p.

Bernd Weingart, Projects

Sommermusik
No. 017, Insel Nonnenwerth, 2010
Archival Pigment Print 80 x 120 cm
Edition: 5 + 3 a.p.

Bernd Weingart, Projects

Sommermusik
No. 039, Insel Nonnenwerth, 2010
Archival Pigment Print 80 x 120 cm
Edition: 5 + 3 a.p.

Bernd Weingart, Projects

Sommermusik
No. 012, Insel Nonnenwerth, 2010
Archival Pigment Print 80 x 120 cm
Edition: 5 + 3 a.p.

Sommermusik

 

Ich habe keine Lust mehr, die offiziellen gesellschaftlichen Wegweiser zu beachten, Marie … Statt die Verrücktheit der Welt uns aufdrängen zu lassen und das Leben nach irgendwelchen beliebigen öffentlichen Regeln zu spielen und uns an irgendeinem weitergequatschten Gerede zu orientieren, sollten wir unsere eigene Verrücktheit leben und uns der eigenen Welt zuwenden … Wäre diese Insel nicht der geeignete Ort, um hinter die Magie unseres Lebens zu kommen und diese Magie in einer wahren Sommermusik auszudrücken … In dieser Musik müsste hörbar werden … das Wehen des Windes in unseren Sätzen in diesem Sommer 1841 auf der abgeschiedenen Rheininsel Nonnenwerth mitten in Deutschland inmitten auf einer kleinen Kugel, die sich in einem dunkel schweigenden Universum dreht. Die Musik sollte ein leichtes Spiel sein, das nichts beweisen will, sondern sich selbst genügt. Eine heitere, liebesverspielte Melodie, offen für alles, für Träume, Bilder, Abschweifungen, Erinnerungen, Zitate, Überlegungen, Liebe, Ausdruck des Versprechens und des Begehrens – und der Sehnsucht nach dem Ende des Begehrens, der Befriedigung, eine Musik erfunden auch zur Verteidigung unserer Gefühle gegen die Wirklichkeit dort draußen.«3

Franz Liszt zu Marie d’Agoult

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